Die Rechte der Frauen

Der Erwerb des Führerscheins war zwar an kein Geschlecht gekoppelt – trotzdem waren Frauen, die vor 1958 einen Führerschein machen
wollten, darauf angewiesen, dass Ehemann oder Vater dies gestattete. So
waren Frauen am Steuer eine absolute Ausnahme. Erst mit dem Gesetz über
die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des
bürgerlichen Rechts konnten Frauen selbst darüber entscheiden, ob sie
Fahrerin oder Beifahrerin sein wollten.

Angeregt durch den ZDF-Dreiteiler “Ku´damm 59” habe ich angefangen, mich damit zu befassen, seit wann Frauen was dürfen: 
Um den Führerschein zu machen brauchten die Frauen in der Bundesrepublik bis 1958 die Erlaubnis des Ehemannes. Bis dahin hat auch der Mann den Lohn der Frau verwaltet. Sofern er die Erlaubnis gegeben hatte, dass sie arbeiten durfte. Er durfte auch ihren Arbeitsvertrag zu kündigen, denn bis 1977 war sie per Gesetz verpflichtet, den Haushalt zu führen. Bis 1962 durften Frauen auch kein eigenes Bankkonto eröffnen, bis 1969 waren verheiratete Frauen nicht geschäftsfähig.
Ab 1976 mussten Ehefrauen den Familiennamen ihres Mannes nicht mehr zwingend annehmen.  Seit 1980 müssen Frauen und Männer für die gleiche Arbeit gleichen Stundenlohn erhalten. Und erst 1997 wurde gesetzlich festgelegt, dass die Vergewaltigung der Frau durch ihren Ehemann ein Verbrechen ist.
Diese Angaben habe ich mir im internet zusammen gesucht.
Wenn ich mir nun vorstelle, wie selbstverständlich vieles davon in meiner Generation ist, wer macht sich heute noch darüber Gedanken, dass Frauen erst seit 1903 studieren dürfen, wählen seit 1918? Nach dem Film verstehe ich vieles in den Aussagen und Handlungen meiner Mutter und ihrer Generation besser! Wen diese Thema interessiert, dem kann ich den Dreiteiler nur empfehlen, man kann ihn in der Mediathek anschauen.

Der Erwerb des Führerscheins war zwar an kein Geschlecht gekoppelt – trotzdem waren Frauen, die vor 1958 einen Führerschein machen
wollten, darauf angewiesen, dass Ehemann oder Vater dies gestattete. So
waren Frauen am Steuer eine absolute Ausnahme. Erst mit dem Gesetz über
die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des
bürgerlichen Rechts konnten Frauen selbst darüber entscheiden, ob sie
Fahrerin oder Beifahrerin sein wollten.
in Blick in die
Geschichte: Um einen Führerschein zu machen, brauchten die Frauen die
Erlaubnis ihres Ehemannes. Nicht zu Zeiten der Erfindung des Autos,
sondern in der Bundesrepublik bis zum Jahr 1958. Bis zum selben
Zeitpunkt war es dem Ehemann zudem gesetzlich übertragen, den Lohn
seiner Frau zu verwalten. Sofern diese überhaupt arbeiten ging. Denn
eigentlich war sie (gesetzlich!) verpflichtet, den Haushalt zu führen.
Bis 1977. Bis dahin brauchte eine Frau auch das Einverständnis ihres
Ehemannes, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Da war es denn auch nicht
relevant, dass das Recht, dass er ihren Arbeitsplatz fristlos kündigen
durfte, seit 1958 nicht mehr galt. Frauen durften bis 1962 kein eigenes
Bankkonto eröffnen und waren – sofern verheiratet – bis 1969 nicht
geschäftsfähig. Nicht irgendwo auf der Welt, sondern im Westen
Deutschlands, wohlgemerkt. – Quelle: https://www.mz-web.de/23545178
©2018

Ein Blick in die
Geschichte: Um einen Führerschein zu machen, brauchten die Frauen die
Erlaubnis ihres Ehemannes. Nicht zu Zeiten der Erfindung des Autos,
sondern in der Bundesrepublik bis zum Jahr 1958. Bis zum selben
Zeitpunkt war es dem Ehemann zudem gesetzlich übertragen, den Lohn
seiner Frau zu verwalten. Sofern diese überhaupt arbeiten ging. Denn
eigentlich war sie (gesetzlich!) verpflichtet, den Haushalt zu führen.
Bis 1977. Bis dahin brauchte eine Frau auch das Einverständnis ihres
Ehemannes, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Da war es denn auch nicht
relevant, dass das Recht, dass er ihren Arbeitsplatz fristlos kündigen
durfte, seit 1958 nicht mehr galt. Frauen durften bis 1962 kein eigenes
Bankkonto eröffnen und waren – sofern verheiratet – bis 1969 nicht
geschäftsfähig. Nicht irgendwo auf der Welt, sondern im Westen
Deutschlands, wohlgemerkt. – Quelle: https://www.mz-web.de/23545178
©2018
Der Erwerb des Führerscheins war zwar an kein Geschlecht gekoppelt – trotzdem waren Frauen, die vor 1958 einen Führerschein machen
wollten, darauf angewiesen, dass Ehemann oder Vater dies gestattete. So
waren Frauen am Steuer eine absolute Ausnahme. Erst mit dem Gesetz über
die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des
bürgerlichen Rechts konnten Frauen selbst darüber entscheiden, ob sie
Fahrerin oder Beifahrerin sein wollten.

in Blick in die
Geschichte: Um einen Führerschein zu machen, brauchten die Frauen die
Erlaubnis ihres Ehemannes. Nicht zu Zeiten der Erfindung des Autos,
sondern in der Bundesrepublik bis zum Jahr 1958. Bis zum selben
Zeitpunkt war es dem Ehemann zudem gesetzlich übertragen, den Lohn
seiner Frau zu verwalten. Sofern diese überhaupt arbeiten ging. Denn
eigentlich war sie (gesetzlich!) verpflichtet, den Haushalt zu führen.
Bis 1977. Bis dahin brauchte eine Frau auch das Einverständnis ihres
Ehemannes, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Da war es denn auch nicht
relevant, dass das Recht, dass er ihren Arbeitsplatz fristlos kündigen
durfte, seit 1958 nicht mehr galt. Frauen durften bis 1962 kein eigenes
Bankkonto eröffnen und waren – sofern verheiratet – bis 1969 nicht
geschäftsfähig. Nicht irgendwo auf der Welt, sondern im Westen
Deutschlands, wohlgemerkt. – Quelle: https://www.mz-web.de/23545178
©2018
in Blick in die
Geschichte: Um einen Führerschein zu machen, brauchten die Frauen die
Erlaubnis ihres Ehemannes. Nicht zu Zeiten der Erfindung des Autos,
sondern in der Bundesrepublik bis zum Jahr 1958. Bis zum selben
Zeitpunkt war es dem Ehemann zudem gesetzlich übertragen, den Lohn
seiner Frau zu verwalten. Sofern diese überhaupt arbeiten ging. Denn
eigentlich war sie (gesetzlich!) verpflichtet, den Haushalt zu führen.
Bis 1977. Bis dahin brauchte eine Frau auch das Einverständnis ihres
Ehemannes, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Da war es denn auch nicht
relevant, dass das Recht, dass er ihren Arbeitsplatz fristlos kündigen
durfte, seit 1958 nicht mehr galt. Frauen durften bis 1962 kein eigenes
Bankkonto eröffnen und waren – sofern verheiratet – bis 1969 nicht
geschäftsfähig. Nicht irgendwo auf der Welt, sondern im Westen
Deutschlands, wohlgemerkt. – Quelle: https://www.mz-web.de/23545178
©2018

One Reply to “Die Rechte der Frauen”

  1. Mir gehts da wie dir, ich bin sprachlos darüber, was Frauen in so naher Vergangenheit alles noch nicht durften. Und was heute eine Selbstverständlichkeit ist: Autofahren, selbst über sich bestimmen, Sorgerecht für die Kinder…
    Ich bin allerdings in der DDR aufgewachsen, da waren manche Dinge anders.
    Wir haben die Teile der Serie aufgenommen und schauen zerstückelt an, weil Babymädchen mich immer mal ins Bett ruft. Sind inzwischen beim letzten Teil angekommen.
    LG von TAC

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