unser Topf kommt ins Museum

(Werbung, unbezahlt und unbeauftragt)

Manchmal passieren Dinge, die man so einfach nicht erwartet. Aber ich fange mal von vorn an. Als ich Herrn Maus vor über 26 Jahren kennen lernte und zu ihm zog, wohnte der Topf auf den Bildern schon in seinem Haushalt, zu der Zeit noch ziemlich unbeachtet. Der Mann hat ihn bei seinem Auszug aus dem Elternhaus von seiner Mutter bekommen. Naja, so wirklich viel hat er als Jungeselle nun nicht gekocht. Als ich dann einzog, hat sich das nach und nach geändert. Schon damals mochte ich den Topf, durch die Beschichtung konnte nichts anbacken, genial.

So was kannte ich gar nicht. So nach und nach wurde das mein Topf für alles, die Größe perfekt und durch die Beschichtung, siehe oben 🙂
Tja, aber auch Töpfe kommen in die Jahre und so gab nach und nach die Beschichtung ihren Geist auf. Also habe ich angefangen, mich nach einem Ersatz umzuschauen. Hier vor Ort habe ich kein Geschäft gefunden, welches eine größere Auswahl der Firma Berndes im Angebot hat. Also ab ins net und suchen. Erst habe ich eine Firma gefunden, die Beschichtungen erneuert. Zusammen mit einer Pfanne ist der Topf dann verreist. Leider konnte man die Kunststoffgriffe nicht entfernen, so dass nur die Pfanne gerettet wurde. Fast wäre mein Topf hier dann vernichtet worden. Durch Zufall habe ich auf der Rechnung gesehen, dass nur die Pfanne beschichtet wurde und habe schnell eine Mail geschrieben, dass der Topf doch bitte mit zurück geschickt werden sollte. Die Pfanne ist übrigens super geworden, nur so nebenbei. Uff, Glück gehabt. Dann also bei dem Hersteller schauen, da war die Auswahl dann so groß, dass ich etwas überfordert aufgegeben habe. Aber das ist ja nun mal keine Alternative. Kurzerhand habe ich den Kundendienst angeschrieben. Das war ein sehr netter Kontakt. Ich weiß jetzt, dass mein Topf im Oktober 1988 produziert wurde und das die Firma Berndes nächstes Jahr 100 Jahre alt wird. Der Kundendienst konnte mir dann das neue Modell nennen und ich wurde gefragt, ob ich meinen Topf dem hauseigenen Museum überlassen würde. Na klar, mach ich gern. Klingt das jetzt komisch, wenn ich sage, dass es mir tatsächlich schwer gefallen ist, den Topf herzugeben? Ich bin, wenn es um “Gebrauchsgegenstände” geht, echt ein Gewohnheitstier und mag es, wenn die Dinge um mich herum funktionieren und sich nicht ändern….. Aber immerhin droht meinem Alltagshelden nicht die Verschrottung 🙂

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